THW-Jugend Altötting
  Vorläufer vom THW
 
 
 
 

Zur Gründung des THW müssen wir eigentlich in das Jahr 1919 zurückgehen.
 
In der unruhigen Zeit der politischen Wirren und des wirtschaftlichen Zusammenbruchs jener Jahre lag der innenpolitische Schwerpunkt öffentlicher Bemühungen um das Gemeinwohl bei der Abwehr innerer Notstände, wie Aufruhr und Generalstreik. So war in diesem Jahr 1919 vom Reichswehrministerium eine Technische Abteilung gegründet worden, die anstelle etwa streikender Werkarbeiter in Berlin die, für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens unentbehrlichen, Notstandsarbeiten verrichten sollte.
 
Als Gründer stand kein Geringerer als Otto Lummitzsch, der diese Organisation, wie auch nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges das THW, entscheidend prägte.
 
Die Technische Nothilfe (TN) bestand aus Ingenieursoffizieren und technisch vorgebildeten Mannschaften, die jedoch kräftemäßig, wie sich bald herausstellte, nicht allen Anforderungen nachkommen konnten. Grund, die militärische Abteilung durch eine zivile Komponente zu ergänzen:
 
Die TN, aus Freiwilligen rekrutiert, war bald im ganzen Reich durch Ortsgruppen vertreten. Sie wurde noch 1919 in den Geschäftsbereich des Reichsinnenministeriums übernommen, gesetzlich und verordnungsmäßig untermauert und im Reich in Landesbezirke und Ortsgruppen untergliedert, wobei der damalige Reichswehrminister Noske am 30. September 1919 eine Ausdehnung der Technischen Nothilfe auf das gesamte Reichsgebiet, mit Ausnahme der besetzten Gebiete, anordnete.    
 

 

 

 
 
 

¤Nun eine rein zivile Einrichtung, war die TN die Vorläuferin des THW. Aufgaben allein die Sicherung lebenswichtiger Wirtschaftsfunktionen war. Sie erfüllte diese Aufgaben „durch Einsatz freiwilliger Helfer und Helferinnen, die sich ohne Unterschiede des Standes, der Person, der Partei und der Konfession zur Verfügung gestellt hatten. Die TN ist wirtschaftlich und politisch neutral“.Sie hat sich in den Krisenzeiten bis hinein in die dreißiger Jahre und auch während des Zweiten Weltkrieges entscheidend bei der Beseitigung von Kriegsschäden und bei der Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens bewährt.
 
Eine Rückschau in die Entwicklung der TN zeigt, dass ihre ursprünglichen Aufgaben allein die Sicherung lebenswichtiger Wirtschaftsfunktionen war. Sie erfüllte diese Aufgaben „durch Einsatz freiwilliger Helfer und Helferinnen, die sich ohne Unterschiede des Standes, der Person, der Partei und der Konfession zur Verfügung gestellt hatten. Die TN ist wirtschaftlich und politisch neutral“.
 
Umstritten war die TN in jenen Jahren bei Sozialdemokraten und Gewerkschaften, da sie Streiks zum Teil unwirksam werden ließ.
 

     
    
Streitbar bleibt natürlich, ob es sozial und humanitär vertretbar war, dass durch Streiks die Bevölkerung in elementare Versorgungsschwierigkeiten gebracht wurde. Insofern erfüllte die Technische Nothilfe bereits einen humanitären Auftrag dadurch, dass sie lebensnotwendige Einrichtungen weiterbetrieb und so die Versorgung der Bevölkerung sicherstellte.
 
1933 wurden der Technischen Nothilfe neben Notstandsarbeiten und Katastrophenhilfe Aufgaben innerhalb des zivilen Luftschutzes zugewiesen. Neben der staatsbejahende Grundeinstellung der Helfer trat nun die Forderung der arischen Abstammung für alle Helfer der TN. Eine Angliederung an die Polizei als „technische Hilfsformation der Polizei“ erfolgte 1936.
 
Auch die TN wurde nicht von der Gleichschaltungspraxis des Dritten Reiches ausgenommen. NS-Symbole an Dienstbekleidung, Fahnen, etc. wurden eingeführt, das Vokabular der damaligen Zeit schlug sich im „Schriftgut“, im dienstlichen Sprachgebrauch und Erlass nieder.
 
Trotzdem empfanden sich die TN-Helfer einer unpolitischen Organisation zugehörig, und es wird auch heute noch von den ehemaligen TN-Helfern deutlich bestätigt, dass vor allem Handwerker, die keiner NS-Organisation beitreten wollten, in der TN eine willkommene Ausweichmöglichkeit sahen.
 

Die Technische Nothilfe in der Weimarer Republik
Die Technische Nothilfe ist ein Kind der Revolution 1918/19. Ihre Wiege stand in Berlin, genauer gesagt inmitten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division (GKSD). Hinter dem umständlichen Namen dieses Truppenverbands verbarg sich ein Zusammenschluß mehrerer Freikorps, die im Dienst der provisorischen Reichsregierung unter Friedrich Ebert (MSPD) standen. Der Einsatz der Freikorps für den neuen Staat sagt allerdings nichts über deren tatsächliche Republiktreue aus, denn die Mehrzahl dieser Freiwilligenverbände waren monarchistisch oder rechtsradikal eingestellt. Er zeigt nur, daß sich Ende 1918 zwei gesellschaftliche Kräfte zu einem Zweckbündnis verbunden hatten, die in Deutschland die Errichtung der sogenannten "Diktatur des Proletariats" nach sowjetischem Vorbild mit allen Mitteln verhindern wollten.    
 

 

 

Zwar gelang es den gut besoldeten und bis an die Zähne bewaffneten Freikorps in den meisten Fällen, gewaltsame Aufstände der extremen Linken in kurzer Zeit  niederzukämpfen, doch gegen ein Mittel der politischen Widersacher schien man zunächst machtlos: die zahllosen politisch motivierten, oft spontanen "wilden" Streiks. Es genügte, in einigen wenigen Versorgungsbetriebe für Gas, Wasser und Elektrizität die Arbeit ruhen zu lassen, um ganze Stadtteile lahmzulegen. In solchen Fällen nützte es nichts, Militär vor den betroffenen Werken zusammenzuziehen und den im Ausstand befindlichen Arbeitern Gewalt anzudrohen. An ein entwickeltes Arbeitsrecht, durch das im Streikfall die Aufrechterhaltung eines Notbetriebs zur Verpflichtung gemacht worden wäre, war Anfang 1919 ohnehin noch nicht zu denken. In dieser Situation wurde der Architekt und Reserveleutnant Otto Lummitzsch beim Generalstab der GKSD vorstellig und schlug vor, aus technisch vorgebildeten Heeres- und  Marinesoldaten eine sogenannte Technische Abteilung (TA) aufzustellen, die bei Streiks in lebenswichtigen Betrieben eingesetzt werden sollten. Diese militärische Spezialeinheit umfaßte rasch mehrere Kompanien.   
 
Als aber selbst die bis Juli 1919 auf 1100 Mann angewachsene Technische Abteilung nicht mehr ausreichte, um bei mehreren gleichzeitig im Reich stattfindenden Streikaktionen wirksam werden zu können, wurden auf Lummitzschs Anregung hin technische Zeitfreiwilligen-Verbände aufgestellt, die nur im Bedarfsfall einberufen wurden. In Unterscheidung zur militärischen Technischen Abteilung kam für diese Verbände alsbald die Sammelbezeichnung "Technische Nothilfe" in Gebrauch. Vor allem in Städten, die sowohl Garnisonsstandort als auch Sitz von Technischen Hochschulen oder anderer höherer Lehranstalten waren, bildeten sich schon früh TN-Ortsgruppen; so gründete im Juli 1919 der Student Robert Meldau mit seinen Kommilitonen an der TH Hannover die erste TN-Ortsgruppe außerhalb Berlins. Die überwiegende Mehrheit der Arbeiterschaft sah in den Nothelfern gemeine Streikbrecher, die durch ihren Einsatz jede noch so berechtigte Forderung aushöhlten und letztlich ihre Existenz bedrohten. Nach dem Ziehvater der Technischen Nothilfe, dem für seine unerbittliche Härte bei der Streikbekämpfung verrufenen Reichswehrminister Gustav Noske, wurden die TN-Angehörigen als "Noske-Garde" oder "Noske-Hunde" beschimpft. Von diesem schlechten Ruf kam die TN auch nicht los, als sie am 30. September 1919 organisatorisch von den Technischen Abteilungen getrennt und zu einer reichsweiten Organisation umgewandelt wurde. Nun brachten Lummitzschs Leute nicht nur die Industriearbeiter in den Großstädten gegen sich auf, sondern auch noch die Landarbeiter auf den ostelbischen Rittergütern, deren Erntestreiks fortan Nothelfer-Trupps unter dem Schutz von Reichswehr und Sicherheitspolizei unterliefen.
 
Eine Bedrohung für den Fortbestand der TN zeichnete sich im Sommer 1919 durch die Bestimmungen des Versailler Vertrags ab, die eine stufenweise Verkleinerung der Reichswehr auf schließlich 100.000 Mann forderten. Da die Reichsregierung aber auf keinen Fall auf ihr wirksamstes Mittel gegen Streiks verzichten wollte, wurde die Zuständigkeit für die TN am 28. November 1919 dem Reichsministerium des Innern übertragen. Um der nun "zivilen" TN weiter vorstehen zu können, reichte Otto Lummitzsch zum 1. Januar 1920 seinen Abschied bei der Reichswehr ein. Gleichwohl blieben die Verbindungen zu Militär und Polizei auch weiterhin eng.  
 
Vollends ins Zwielicht geriet die TN, als sie während des Kapp-Lüttwitz-Putsches Mitte März 1920 die rechtsradikalen Umstürzler dadurch unterstützte, daß Nothelfer den von Regierung und Gewerkschaften ausgerufenen Generalstreik unterliefen. Doch wieder erwies sich die Organisation als wahre Überlebenskünstlerin: Während nach dem Zusammenbruch des Putsches fast alle abtrünnigen Truppenteile umgehend aufgelöst wurden, ging die TN sogar noch gestärkt aus dem Putschabenteuer hervor. Lummitzsch und sein Stellvertreter Erich Hampe verstanden es in der Folgezeit immer wieder, jeder der rasch aufeinanderfolgenden Reichsregierungen den Erhalt und sogar den weiteren Ausbau der TN ans Herz zu legen. In den frühen 20er Jahren gab es für die stetig wachsende Nothelferschaft genug zu tun; als z.B. ein Streik in der Reichsdruckerei Berlin im November 1923 den Druck der Rentenmark und damit die Währungsreform akut gefährdete, rückte die TN in den Betrieb ein und leistete dem bedrängten Reichsfinanzminister Amtshilfe. 1924/25 erreichte die TN ihren höchsten Mitgliederstand mit 441.772 Nothelferinnen und Nothelfern (auch Frauen waren mittlerweile - wenn auch vereinzelt - in der TN zu finden!).
 
Ab 1924 begann eine ruhigere Phase für die TN, die durch immer seltener werdende Einsätze in bestreikten Betrieben gekennzeichnet war. Dies blieb nicht ohne Einfluß auf die Mitgliederzahl, die sich schließlich Anfang der 30er Jahre bei ca. 100.000 Helferinnen und Helfern einpendelte. Es fehlte dementsprechend auch nicht an Stimmen, die TN nun doch abzuschaffen, da die wenigen politischen Streiks, die noch zu verzeichnen waren, die Aufrechterhaltung einer reichsweiten Organisation mit einem aufgeblähten Apparat von Hauptamtlichen nicht mehr vernünftig erscheinen ließen. Drastische Etatkürzungen zwangen zu Entlassungen von Verwaltungspersonal und zur Auflösung zahlreicher Ortsgruppen.
 
In dieser für die TN kritischen Situation gelang ihrem stellvertretenden Leiter Erich Hampe das Kunststück, durch Verlagerung auf zwei weitere Betätigungsfelder den Bestand der Organisation dauerhaft zu sichern: den technischen Katastrophenschutz und den zivilen Luftschutz. So etablierte sich die TN neben der Feuerwehr und den Sanitätsorganisationen vielerorts als dritte Kraft in der öffentlichen Katastrophenabwehr. Einsätze bei Überschwemmungen, Waldbränden, Eisenbahnunglücken und anderen Schadenslagen nahmen nun den größten Teil der von Nothelfern geleisteten Arbeiten ein. Mit dem Engagement für den zivilen Luftschutz setzte sich die TN sogar an die Spitze der Entwicklung einer Ende der 20er Jahre völlig neuen Art von Gefahrenabwehr. Zu Beginn der 30er Jahre wirkte die TN schließlich sogar im Freiwilligen Arbeitsdienst (FAD) mit.
 
Quellenverzeichnis
Andreas Linhardt: Die Technische Nothilfe in der Weimarer Republik. Diss. TU Braunschweig 2006. Norderstedt: Books on Demand 2006. ISBN 3-8334-4889-X
 
Copyright Andreas Linhardt
 

Die Technische Nothilfe im "Dritten Reich"
     
    
Die Führungsspitze der Technischen Nothilfe verfolgte nach der nationalsozialistischen "Machtergreifung" 1933 eine Doppelstrategie: Auf der einen Seite wurde der Organisation die totale Anpassung an das neue Regime verordnet, was den meisten ohnehin zumindest konservativen TN-Funktionären nicht sonderlich schwer gefallen sein dürfte. Auf der anderen Seite mussten die neuen Machthaber von der Unentbehrlichkeit der Technischen Nothilfe überzeugt werden, denn das Beispiel anderer deutschnationaler oder konservativer Verbände (z.B. des Wehrverbands "Stahlhelm") hatte gezeigt, daß eine rechte Gesinnung durchaus keine Gewähr dafür bot, einer Auflösung oder Assimilation durch NS-Verbände zu entgehen.
 

Da Streiks inzwischen generell verboten waren, stellte die TN den technischen Katastrophenschutz und vor allem den Luftschutz vollkommen in den Vordergrund ihrer Arbeit. Sie nutzte ihre Chance, sich vor den NS-Organisationen als betont antikommunistische Fachorganisation zu profilieren. Gleichzeitig übte sich die TN im öffentlichen Schulterschluß mit SA und SS. So kam es zu einer Form von "Leben und Lebenlassen": Bei Aufmärschen, Kundgebungen und Fackelzügen der NSDAP waren Nothelfer immer häufiger in geschlossenen Gruppen vertreten, gratulierten Hitler zum Geburtstag oder skandierten Parolen gegen den "Schandfrieden von Versailles". Dafür ließen sich beispielsweise SS-Männer von der Technischen Nothilfe in den Behelfsbrückenbau einweisen, und SA-Trupps drängten sich geradezu auf, bei Luftschutzübungen von Feuerwehr, TN und DRK Hilfspolizei spielen zu dürfen. Diese Politik der TN-Führung gegenüber der NSDAP zahlte sich rasch aus: Neue, am 19. Oktober 1933 erlassene Richtlinien und Hitlers persönlich der TN zum 15. Gründungstag am 30. September 1934 ausgesprochene Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit kamen einer Bestandsgarantie als selbständige Organisation gleich. Gleichwohl wurde der Gründer und langjährige Vorstand der TN, Otto Lummitzsch, 1934 durch einen SA-Gruppenführer ersetzt.
 
Die 1. Durchführungsverordnung zum Luftschutzgesetz bestätigte der TN 1937 in aller Form die "Sonderaufgabe des Instandsetzungsdienstes im Luftschutz". Gleichzeitig setzte Himmler alles daran, die TN schrittweise von einem eingetragenen Verein in eine technische Hilfspolizeitruppe umzuwandeln. Diese Entwicklung fand ihren Abschluß mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Technische Nothilfe vom 25. März 1939. Die Zusammenarbeit mit der SA gehörte zu dieser Zeit längst der Vergangenheit an; die TN umwarb nun die Feuerwehren, mit denen sie im kommenden Krieg "Schulter an Schulter und mit gleichen Rechten und Pflichten [...] das technische Rückgrat des Sicherheits- und Hilfsdienstes" bilden sollte. Intensive Kontaktpflege betrieb man auch zur Wehrmacht, in deren Gefolge schon bei der Besetzung des Sudetenlandes TN-Kommandos in Aktion traten.
 
In den Ortsgruppen ging der normale Dienstbetrieb weitgehend seinen gewohnten Gang, und mit der Zeit, als der Bestand der TN nicht mehr gefährdet schien, wurde auch die Mitwirkung an politischen Kundgebungen wieder auf ein von den Machthabern gerade noch toleriertes unteres Maß zurückgeführt. Hilfspionierabteilungen (= Katastrophenschutz) übten den Bau von Trümmerstegen, die Menschenrettung aus zerstörten Häusern und das Schanzen von Deckungsgräben. Nachrichtenstaffeln erprobten im Gelände den Einsatz der noch sehr einfachen, oft optischen Übermittlungsverfahren. Der Technische Dienst wurde direkt in den städtischen Versorgungsbetrieben ausgebildet in Betrieb und Reparatur der dortigen Einrichtungen. Im Zusammenwirken mit Feuerwehr und DRK probte der Gas- und Luftschutzdienst den Kriegseinsatz nach Bombenangriffen und beteiligte sich auch an der Selbstschutzausbildung der Bevölkerung.
 
Bei Kriegsbeginn wurde die Technische Nothilfe gewissermaßen in zwei Hälften geteilt: Die jüngeren wehrpflichtigen Nothelfer hatten beim Polenfeldzug und 1940 in Frankreich in den besetzten Gebieten für die Instandsetzung und den Notbetrieb eroberter lebenswichtiger Betriebe zu sorgen. Die Älteren und nicht Frontdienstverwendungsfähigen blieben an ihren Heimatstandorten, um dort den Kern des Instandsetzungsdienstes im SHD zu bilden. 1941 wurde der wehrpflichtige Teil der Nothelferschaft in die Wehrmacht übernommen und war somit nicht mehr für den zivilen Luftschutz verfügbar. Die Ortsgruppen waren durch den Abzug der jüngeren Helfer meistens viel zu klein geworden , um die Luftschutzeinheiten ausschließlich mit eigenem Personal auffüllen zu können. Deshalb sollten körperlich und fachlich geeignete Kräfte als Ergänzung notdienstverpflichtet werden. Facharbeiter, Meister und Ingenieure waren aber auch andernorts sehr begehrt, weshalb nicht selten Unabkömmlichkeitsstellungen durch Rüstungsbetriebe oder Einberufungen zur Wehrmacht einer Mitwirkung im Instandsetzungsdienst entgegenstanden. Da auch die anderen Fachdienste - insbesondere der Feuerlöschdienst - auf das knappe Reservoir der zur Verfügung stehenden Kräfte zurückgreifen mußten, waren die Einheiten des Instandsetzungsdienstes in der Regel unterbesetzt, hoffnungslos überaltert und mit zu wenig qualifiziertem Personal ausgestattet. Eine Lückenbüßerlösung wie die Feuerwehr-HJ, in der Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren die regulären Löschmannschaften verstärkten, gab es für die TN und den Instandsetzungsdienst nicht. Im Mai 1945 hörte die TN als Organisation auf zu existieren; zu einer formellen Auflösung kam es in den Wirren des Kriegsendes und der unmittelbaren Nachkriegszeit nicht.


 
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